Bildbearbeitung unter Linux Teil 3

Dieses Jahr im Oktober habe ich die Amazon Prime Day genutzt, um mein Adobe Creative Abo noch ein letztes Mal zu verlängern. Allerdings gibt es eine kleine Änderung.

Ich habe vor ca. 1 1/2-2 Jahren einen Test gemacht, Adobe Photohop und Lightroom auf einem „Onboard-Grafikchip“ (eigentlich auf der CPU) zu testen, dem Intel 620 Chip. Das hat zu meiner Überraschung gut funktioniert. Mittlerweile ist dieser Prozessor in meinem Server mit dem ich Virtuelle-Maschinen betreibe. Also dachte ich mir vor ein paar Wochen, ich könnte doch mal in einer VM testen, mal probieren, wie es so läuft. Schließlich ist das der einzige Grund, warum ich noch Windows auf meiner Workstation installiert habe. Wie sich herausgestellt hat, läuft es akzeptabel. Nicht optimal, aber gut genug, dass ich 2020 damit noch abschließe und bis Oktober 2021 alle Fotos exportieren kann.

Bis Ende 2020 muss ich mir eine (vielleicht auch neue) Ordnerstruktur überlegen, dann die RAW-Dateien nach und nach auf meine nun Linux-Workstation kopieren und dort dann in Darktable einbinden.

Ebenso muss ich mir Darktable anschauen und auch Gimp neu lernen. Mein Datacolor Spyder und das Wacom Grafiktablett funktionieren unter Linux genauso. Mehr brauche ich ehrlich gesagt nicht.

Vielleicht noch zur Information: Ich habe noch Geräte, die sich leider nur über Windows Treiber konfigurieren lassen, wie z. B. meine zuletzt gekaufte Glorious Model O Maus oder meine Fnatic miniStreak Tastatur. Dafür habe ich ein altes Notebook mit Windows 10 installiert, darauf werde ich einfach die Treiber, die ich brauche, installieren und die Geräte bei Bedarf umkonfigurieren. In Zukunft werden es also wieder Geräte die entweder unter Linux unterstützt werden oder auch ohne Software konfigurierbar sind (Zowie z. B.). Den ganzen RGB-Lichter Mist brauche ich z. B. nicht. Mir reicht es, wenn eine Tastatur einfach nur weiß leuchtet.

Sollte Interesse hinsichtlich Darktable oder Gimp bestehen (Mail an gweep(at)gweep.(eu), es ist nicht mein tägliches Thema, allerdings kann ich gerne meine Erfahrungen und Kenntnisse hier zusammenschreiben.

Bildbearbeitung unter Linux Teil 2

Ich habe die ganze Sache damit gestartet, das ich Darktable gegen Lightroom austauschen wollte. Beginnend von einem fehlenden Import (wie bei LR) und damit verbundenen Ordner Verwaltung, bis hin zu einigen Funktionen, die ich vermisse (wie z.B. eine grundlegende Ausarbeitung von Horizont, Objektivkorrekturen). Es hat gar nicht so lange gedauert bis ich mich dazu entschieden habe, die 135 Euro in die Hand zu nehmen um mein Abo weiter zu verlängern und die Workstation weiterhin unter Windows zu betreiben.

Ich habe für einige Dinge erst mal YouTube angeworfen und mich schlau gemacht wie ich dies oder jenes mit Darktable ändern kann oder wo ich gewisse Funktionen suche. Vieles funktioniert, manches davon wesentlich umständlicher, manches gar nicht. Insgesamt ist es aber so, das ich für das bearbeiten von Fotos viel mehr Zeit brauche und Lebenszeit ist bekanntlicher wichtiger als Geld. Also habe ich beschlossen die Bildbearbeitung mit 135 Euro im Jahr, erst mal weiterhin unter Windows zu betreiben.

Beim Gaming ist es ähnlich, an sich geht es, aber bei 2 Monitoren, einer 27″, einer 25″, entscheiden sich die Spiele mal so mal so, so das ich vor jedem Gaming dann auf einem Monitor geschwenkt bin, sprich den anderen deaktiviert habe. Es geht, es läuft auch gut, aber es ist um ein wenig umständlicher.

Also habe ich entschieden, die Workstation bleibt bis auf Weiteres mit Windows 10. Mein Notebook bleibt mit Ubuntu installiert. Das betrifft allerdings nur meine Desktop Systeme.

Ich werde Darktable erst mal im Auge behalten, vielleicht wird es ja noch. Gimp war auch nicht von heute auf morgen, dort wo es jetzt ist.

Generell bin ich nicht so der Freund von Windows, mir wäre Linux lieber als Desktop System (Server sowieso) allerdings muss ich mir auch eingestehen, das hier macht für mich noch keinen Sinn.

Was übrigens ohne Probleme funktioniert, mein Datacolor 5 Pro Kalibrierer unter Linux (gibts eine Software dafür) sowie mein(e) Wacom Grafiktable(s).

Wer hier nicht unmengen an Fotos zu verarbeiten hat, kommt mit Darktable und Gimp sehr gut um die Runden. Da ich mehrere Computer habe, fällt es mir leicht hier auszuweichen.

Bildbearbeitung unter Linux

Nach einigen Jahren mit Adobe hab ich es nun irgendwie satt. Früher habe ich das Abo jedes Monat bezahlt, anfangs als ich noch mit der Fotografie selbstständig war, das große Paket, später das Foto-Abo. 2017 für 122,52 Euro, letztes Jahr für 130,99 und dieses Jahr wären es 135,99 ohne der Steuer für Österreich. Darüber hinaus hat sich die Fotografie bei mir sehr stark eingeschränkt und das, was ich aktuell mache, kann ich auch mit freier Software machen.

Mein Ziel ist es jetzt, mit dem Sprung ins kalte Wasser, auf Darktable und Gimp umzusteigen. Leider gibt es für Darktable kein deutsches Handbuch (englisches schon), wobei eines nächstes Jahr ende Februar erscheinen sollte. Daher werde ich mich wohl durch Videos und Beträge durcharbeiten müssen. Bei Gimp sieht die Sache schon etwas anders aus, da habe ich schon seit, einiger Zeit zwei eBooks:

  1. Gimp 2.10 – Der praktische Einstieg von Robert Klaßen (Rheinwerk Verlag)
  2. Gimp 2.10 – Das umfassende Handbuch von Jürgen Wolf (Rheinwerk Verlag)

Mit diesen beiden Büchern will ich mich in Gimp einarbeiten – ich hab das schon mal mit einem Einstiegsbuch gemacht, aber dann nicht ausreichend verwendet – und so in weiterer folge mit Gimp Beauty Retuschen usw. erledigen.

Kurze Info: Darktable ist ähnlich wie Lightroom von Adobe; Gimp ist wie Adobe Photoshop ein Bildbearbeitungsprogramm.

Ich werde versuchen, hier auf dem Blog, darüber zu berichten und vielleicht kann ich auch den einen oder anderen sinnvollen Tipp geben. Wir werden sehen.